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Amsel, Drossel, Kauz und Kiebitz –
eine Entdeckungsreise
in die unbekannte Welt der Vögel

Die Vögel

Die kennen alle: Amsel, Drossel, Fink und Star. Doch wie viele einheimische Vogelarten kennen wir noch wirklich? Durch zunehmende Verstädterung der Landschaft und Umwelteinflüsse werden viele alteingesessene Vogelarten und Zugvögel in alarmierender Weise aus ihrem Lebensraum verdrängt.

Dabei weist die wasserreiche Landschaft rund um Bremen bis heute eine vergleichsweise hohe Zahl von Brutvogelarten und Durchzüglern auf. Seit 1973 wird diese Vielfalt in einer so einzigartigen wie umfassenden Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Sammlung Dr. Walther Baumeister, durch ständige Erweiterungen auf eine Fläche von über 800 Quadratmetern angewachsen, zeigt heute etwa 450 Vögel in mehr als 220 Arten. Hier können Sie nicht nur die meisten einheimischen – darunter viele verschwundene – Arten erkunden, sondern mittlerweile auch fast das gesamte Spektrum der in Mitteleuropa vorkommenden Vogelarten: Vom Seeadler zur Trottellumme, vom Neuntöter bis zum Bienenfresser.

Dabei stehen die hochwertigen und lebensechten Präparate nicht einfach nur hinter Glas, sondern zeigen sich meistens in ihrer typischen Umgebung mit viel Liebe zum Detail so, als würde man als Jäger oder Wanderer zufällig auf sie stoßen. Als wertvollste Attraktionen gelten die großen Dioramen „Hammeniederung“ und „Wesermündung“, die äußerst kunstvoll die Illusion einer ursprünglichen Landschaft erzeugen.

Die drei weiteren Museen zur Heimatgeschichte und Torfschiffahrt mit vielen Aktionen drumherum, lassen den Besuch in den alten Bauernhäusern der Museumsanlage zu einem abwechslungsreichen Erlebnis werden. Vielleicht finden Sie danach auch noch Zeit, die wunderschöne Landschaft des Teufelsmoores oder der Wümmewiesen zu erkunden, um dort noch auf die artenreiche, lebendige Natur zu treffen, die das Norddeutsche Vogelmuseum so liebevoll dokumentiert. (tw)

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Der Vogel des Jahres

Turmfalke (in 2007)

Ob als Oiseau de l’année (französisch), Ave del Año (spanisch), Ptaki roku (tschechisch) oder Gada putns (lettisch): Europaweit erfreut sich der Vogel des Jahres zunehmender Beliebtheit. Rund ein Dutzend Länder wählen jeweils ihren eigenen Jahresvogel. Selbst in Neuseeland und in Südafrika gibt es neuerdings einen „Bird of the Year“.

In Deutschland 1970 „erfunden“, vergibt der NABU jedes Jahr die Auszeichnung an einen hier heimischen Vogel, dessen Vorkommen meistens aktuell bedroht ist. So wurden im Laufe der Zeit schon viele „Jahresvögel“ ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und genossen damit die Popularität, die sie teilweise vom Verschwinden retten konnte. Im Jahr 2007 war es z.B. der Turmfalke und für 2009 wurde der Eisvogel zum Vogel des Jahres gekürt.

Alle Vögel des Jahres sind auch im Bestand des Norddeutschen Vogelmuseums zuhause, zum Beispiel:

Beim NABU unter www.nabu.de/m01/m01_05/ bekommen sie weitere Informationen und den jeweils aktuellen Vogel des Jahres zu sehen.

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Ihre Ansprechpartnerin Karla Lütjen

Carla Lütjen

Die museumspädagogische Leitung liegt in den Händen von Karla Lütjen, die seit 1989 die Museumsanlage und das Norddeutsche Vogelmuseum kompetent betreut. In ihrer Arbeit deckt sie die gesamte Angebotspalette vom Kindergeburtstag über Führungen bis zum Museumskränzchen mit Bezug zum Vogelmuseum.

Für Spezialführungen und größere Veranstaltungen kann sie sich auf ein Team von Experten und ehrenamtlichen Mitarbeitern verlassen.

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