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Amsel, Drossel, Kauz und Kiebitz –
eine Entdeckungsreise
in die unbekannte Welt der Vögel

Die Vögel

Die kennen alle: Amsel, Drossel, Fink und Star. Doch wie viele einheimische Vogelarten kennen wir noch wirklich? Durch zunehmende Verstädterung der Landschaft und Umwelteinflüsse werden viele alteingesessene Vogelarten und Zugvögel in alarmierender Weise aus ihrem Lebensraum verdrängt.

Doch welche kennen wir wirklich…und welche Bedeutung haben sie für uns…was wäre ein Morgen ohne ihren Gesang…welche Farben geben sie unseren Gärten…welche akrobatischen Flugkünste beobachten wir am Himmel…und welche Welt brauchen sie damit wir sie weiterhin erleben…

Die einzigartige Vogelsammlung Dr. Walther Baumeister, schafft es, uns die Vielfalt unserer Vogelwelt in mehr als 220 Arten und über 450 Exemplaren nahezubringen. Wir erfahren nicht nur ihr Aussehen aus der Nähe, wir erkennen ihr Verhalten in ihren Lebensräumen und wissen schließlich um ihre Bedeutung für uns und den Auftrag an uns zum Erhalt dieser lebendigen Vielfalt.

Das ‚Alleinstellungsmerkmal‘ der gesamten Museumsanlage ist neben den, auf der im Grünen gelegenen Anlage mit den Museen zur Heimatgeschichte und Torfschifffahrt, das Norddeutsche Vogelmuseum.

Sie sehen alle heimischen und viele mitteleuropäische Vogelarten oft in ihren Lebensräumen. Die für unsere Region prägenden Landschaften werden, mit den in ihnen lebenden Vogelarten, in einmalig gestalteten Großdioramen „Wattenmeer“ und „Hammeniederung“ erlebbar. Sie erwandern in unserem „Museum“ die gesamte Vogelwelt vom Spatz bis Seeadler, sie sehen das Birkhuhn in der Moorlandschaft oder die Trottellumme am roten Felsen von Helgoland. Sie hören den Gesang unserer Gartenvögel und erfahren geschichtliche und heutige Erkenntnisse aus der Vogelforschung (Ornithologie).

  • Aktuelles
  • Ergänzend finden in der Museumsanlage im Laufe des Jahres vielfältige Veranstaltungen statt: Vom Fachvortrag, Kinder- und Schulbesuchen, Austelllungen, Konzerten, Lesungen und Feste.

    • Kontakt
    • Für Spezialführungen und größere Veranstaltungen steht ein Team von Experten und ehrenamtlichen Mitarbeitern bereit.

      Wir freuen uns auf ihren Besuch!

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Der Vogel des Jahres

Turmfalke (in 2007)

Seit 1970 vergibt der NABU die Auszeichnung Vogel des Jahres an einen heimischen Vogel, der meistens bedroht ist oder unsere besondere Aufmerksamkeit verdient.

Als erster Vogel 1971 war es der Wanderfalke, der mit nur fünf Paaren in Westdeutschland kurz vor dem vollständigen Aussterben nicht nur in Deutschland stand. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit war dann so stark, dass es in nationaler und internationaler Zusammenarbeit gelang ein Verbot des Insektizides DDT zu erwirken. Weitere Schutzmaßnahmen und die Auswilderung tausender Jungfalken führten schließlich zu dem großen Erfolg, dass heute allein in Deutschland wieder über 1.200 Wanderfalkenpaare erfolgreich brüten!

Alle bisherigen Vögel der Jahre von 1971 bis 2018 sind in der Vogelsammlung zu betrachten.

Beim NABU unter www.nabu.de bekommen sie weitere Informationen und den jeweils aktuellen Vogel des Jahres zu sehen.

Alle Vögel des Jahres sind auch im Bestand des Norddeutschen Vogelmuseums zuhause, zum Beispiel:

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Der Star (Der Vogel des Jahres 2018)

Scheinbar ein ‚Allerweltsvogel‘, der uns mit seinem vielfältigen oft kopierenden Gesang als Zugvogel den Frühling ankündigt…

Doch dieser mit vielen Millionen von Brutpaaren bei uns vertretener Vogel unterliegt dem extremen Strukturwandel der Landwirtschaft. In den letzten 20 Jahren ging der Bestand um 40% zurück. So wurde er 2015 in die ROTE LISTE der besonders gefährdeten/bedrohten Arten aufgenommen.

Unter www.nabu.de finden sie u.a. auch eine Bauanleitung für einen Starenkasten.

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Ihre Ansprechpartner/innen

Für Spezialführungen und größere Veranstaltungen steht ein Team von Experten und ehrenamtlichen Mitarbeitern bereit.

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